„Wie bin ich geworden, wer ich bin? Und welche Rolle spielten politische Ereignisse dabei?“

Im Rahmen unserer Biografiegespräche bieten wir Ihnen die Möglichkeit, tief in die persönlichen und kollektiven Geschichten einzutauchen, die Deutschland geprägt haben.

Was erwartet Sie?

Persönliche Perspektiven: Erzählen Sie Ereignisse wie z. B. den Bau der Berliner Mauer oder die deutsche Wiedervereinigung aus Ihrer eigenen Perspektive und erleben Sie die Sichtweisen anderer.

Geschichtliche Vielfalt: Tragen Sie durch das Teilen Ihrer Erinnerungen zu einem besseren Verständnis der gesamtdeutschen Geschichte bei.

Gemeinsame Entdeckungsreise: Gehen Sie mit uns auf die Suche nach einem neuen, gemeinsamen Verständnis unserer Vergangenheit und Zukunft.

Programm-Highlights:

Geschichtlicher Rückblick und persönliche Geschichten: Moderierte Gruppendiskussionen, die das historische Verständnis vertiefen.

Perspektivwechsel: Förderung des Verständnisses für Menschen, die mit einem anderen kulturellen Hintergrund aufgewachsen sind

Gemeinsame Zukunftsgestaltung: Entwicklung gemeinsamer Visionen und Ziele für das gesellschaftliche Zusammenleben

Ihr Gewinn:

Erweitern Sie Ihren Horizont: Durch aktives Zuhören und empathisches Einfühlen erweitern Sie Ihre eigene Perspektive.

Überwinden Sie Vorurteile: Würdigen Sie unterschiedliche Erfahrungen und brechen Sie Vorurteilsstrukturen auf.

Verstehen und Verstanden werden: Lernen Sie sich selbst und andere in der Rückschau besser verstehen.

„Miteinander reden vertreibt Gespenster.“ 

Die Biografiegespräche, ursprünglich von Wolfgang Thierse und Professor Dr. Peter von Oertzen angeregt, zielen darauf ab, Menschen aus unterschiedlichen kulturellen und gesellschaftlichen Kontexten einander näher zu bringen.

Seien Sie dabei und gestalten Sie mit uns ein Stück lebendige Geschichte!

Zu den Moderatoren

Sophia Alt – Brückenbauerin zwischen Kulturen und Generationen

Als Autorin interviewte Sophia Alt DDR-Bürgerrechtler, die auf Montagsdemonstrationen um ihr Leben bangten; Kindern von ehemaligen Stasi-Mitarbeitern, die noch heute mit ihrer Vergangenheit ringen, und Menschen, die in der turbulenten Nachwendezeit tiefgreifende Veränderungen erlebten. Ihre Eindrücke verarbeitete sie in der literarischen Erzählung „Das Land hinter der Mauer“. Lesungen und anschließende Gespräche mit Zeizeugen weckten in ihr den Wunsch, Biografiegespräche zu moderieren und Erinnerungskultur lebendig zu gestalten.

Eugen Meckel 

ist 1955 in Müncheberg geboren. Nach der Schule war er in verschiedenen Berufen tätig. Die wichtigste Prägung erfuhr er im Sonderkurs, einer Sozialpädagogischen Ausbildung von 1973 -76 in Potsdam. Nach etlichen Jahren als Handwerker studierte er 1982-1987 Theologie in Berlin um etwas für den Kopf zu tun… In der Wendezeit war er Mitbegründer des Vereins für Politische Bildung & Soziale Demokratie, für den er 1990 in Berlin/Brandenburg tätig war. Von 1991 bis 2020 war er Mitarbeiter der Friedrich-Ebert-Stiftung, seit 1998 als Büroleiter im Land Brandenburg. In den ´90 Jahren entwickelte er eine erste Methode für Biografiegespräche mit Ost- und Westdeutschen.

Infos & Anmeldung

  • Samstag, 24. Febr. 2024, 10 – 21 Uhr | Sonntag, 25. Febr. 2024, 10 – 15.30 Uhr
  • Es ausreichend Zeit für Pausen und Essenszeiten geben.
  • Stiftungshaus der Stiftung Paretz, Werderdammstr. 9, 14669 Ketzin/Havel OT Paretz
  • 75*€ inkl. Vollverpflegung und Übernachtung

Anmeldung unter: almut.dietzfelbinger@stiftung-paretz.de, Tel. 0171 35 64 18

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